15 März 2018

Lissabon im Regen



Wir verbringen ein langes Wochenende in einer der schönsten Hauptstädte Europas, doch die Stadt des Lichts präsentiert sich gerade mal als die Stadt des Wassers. Sintflutartige Regenfälle und kräftige Windböen machen Stadtrundgänge anstrengend. Was tun?




Solange Straßenbahn fahren, z.B mit der legendären Tram Nr 28, bis der Regen aufhört.




Ein Besuch des Kastells São Jorge in der Alfama lohnt sich auch bei schlechtem Wetter, weil dann weniger Leute unterwegs sind.








Mit der Bahn ab Cais do Sodré kommt man nach Belém. Die Museumsdichte ist dort so hoch, dass wir den Wechsel von einem zum anderen mehr oder weniger trocken überstehen.

Für die Ausstellungen im Museu Colecção Berardo mit internationaler Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts braucht man schon ein paar Stunden. 




Gleich gegenüber ist das Jerónimus-Kloster mit seinem wundervollen Doppelkreuzgang. Es gilt als das interessanteste Bauwerk Lissabons und ist UNESCO-Weltkulturerbe









Mit der Straßenbahn, Eléctrico 15, geht es bis zur Ponte de 25 de Abril. Unter der imposanten Hängebrücke liegt das alternative Viertel der LX Factory mit Kneipen, Theatern und Läden. Wir essen und trinken und warten, dass der Regen aufhört.


Zur Brückenbesichtigung über den Pfeiler 7 kamen wir leider nicht, weil der Wind so kräftig blies, dass der Zugang gesperrt wurde.



Ziemlich neu ist das MAAT - Museu Arte, Arquitectura e Tecnologia. Zwei Häuser, ein Museum direkt am Tejo-Ufer.





Das ehemalige Kraftwerk als Zeitzeuge der Industrialisierung




Das futuristische Bauwerk, das sich nur zum Fluss hin öffnet. Zur Stadt hin liegt es unter einem Garten. Im Innern erleben wir die Welt im Video. Faszinierend und verstörend!





An einem Tag, der zwischen kräftigen Schauern auch mal die Sonne durchlässt, eignet sich ein Ausflug zum Museu Nacional do Azulejo. Das Museum zeigt die ganze Bandbreite des typisch portugiesischen Kunsthandwerks im Laufe der Jahrhunderte. Es ist im ehemaligen Kloster Madre de Deus des gleichnamigen Stadtteils bestens untergebracht. 


im Kreuzgang des Klosters





in der Klosterküche



Und auf dem Weg zum Flughafen (Metrostation Oriente) wäre noch der Park der Nationen einen Besuch wert. Mindestens 2 -3 Stunden braucht man dort für den lohnenswerten Besuch des Ozeanariums.



Und wenn es dann immer noch regnet: Lissabon hat mehr als 50 weitere Museen und Ausstellungen zu bieten.

Bei Sonne ist Lissabon wirklich zauberhaft.



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