Seiten

30 Juli 2017

Die Magie des Sommers

Porta da Cruz - im Sommer ein Traum


Wer mediterranes Urlaubsgefühl liebt ist von Juli bis September hier genau richtig. Es gibt kaum einen besseren Ort auf Madeira, wo es sich so herrlich chillen lässt, wie in den Strandkneipen von Porto da Cruz. Anders als in den überfüllten Restaurants, Bars und Stränden im Süden geht es hier am Tage wie am Abend noch sehr entspannt zu. 



Du sitzt wenige Meter vor der Brandung an dieser atemberaubenden Küste und hörst wirklich gute Musik zu deinem Drink. 
Egal, ob du den Tag im Wasser, am Strand oder in den Bergen verbracht hast - hier klingt er perfekt aus.



Vor der Küste fliegen die Paraglider



In der Sandstrandbucht von Porto da Cruz ist die Surfschule aktiv. 



In der geschützten Bucht von Faial können die Schwimmer und Springer mit den Wellen tanzen.




In den Bergen und auf Küstensteigen kannst du tagesfüllende Wanderungen unternehmen



Klar, im Norden ist die Sonnengarantie nicht 100%ig, doch Porto da Cruz bekommt immer ein paar Strahlen mehr als der Rest der Nordküste.

Mein Tipp: erleben, bevor der Dornröschenschlaf vorbei ist 

28 Juli 2017

Der grüne Kessel der Levada D'Agua do Alto

Eine Wanderung oberhalb der Gemeinde Faial im Nordosten der Insel führt uns zu einer der schönsten Quellgebiete einer Levada. An der Levada D'Agua do Alto erwartet uns ein phänomenaler grüner Kessel von mehr als 100 Metern Höhe. 




Wir beginnen unsere Wanderung ganz harmlos im Ortsteil Tojal der Gemeinde Faial auf der Vereda  da Leveda D' Água do Alto. Nach wenigen hundert Metern beginnen die Balanceakte auf der schmalen Levadamauer, weil der Weg entweder weggerutscht ist oder uns nicht mehr sicher erscheint. 




Nach der zweiten Straßenquerung wird es feucht und üppig: meterhohe Schachtelhalme, spanisches Rohr, Girlandenblumen und Kürbispflanzen die aus den Feldern vagabundieren








Kurz nachdem sich die Levada zwischen zwei Häusern durchwindet treffen wir zwei Männer, die erstaunt feststellen, dass sie hier noch nie Wanderer gesehen hätten. In einer kurzen Unterhaltung erfahren wir, dass einer der beiden, im Jugendalter am Bau dieser Levada beteiligt war und jetzt ein größeres Stück Land hier besitzt, das wieder kultiviert werden soll. Er berichtet noch von der Schönheit der Felsformationen an der Quelle und rät uns zu besonderer Vorsicht.




Tatsächlich kommen wir bald an eine kritische Stelle, wo die Levada in den Felsen eingebettet ist und wir überlegen, entweder ohne Stiefel im Levadabett weiterzugehen oder einen kleinen Abstieg zur Umgehung zu machen. Der Ab-  und Wiederaufstieg sieht gut aus und das machen wir dann auch. Kurz darauf sehen wir auch schon den gewaltigen, tropfenden, plätschernden, rauschenden Kessel, der das Wasser für die Levada und das Trinkwasserrohr zusammenträgt.

die Madre

erbaut 1975?








Das Quellgebiet ist ein wundervoller Platz um eine längere Pause zu machen. Auf dem Rückweg gehen wir noch ein Stück weiter an der Levada - über eine schmale Brücke - bis ans Ende, wo wir einen wunderbaren Blick auf den Adlerfelsen im Osten und die Cais von Faial im Westen haben. 





Start und Ende


Fazit: Hin und Zurück-Wanderung für "Levadafreaks" 
viele ausgesetzte  Passagen, teilweise zugewachsen, nur mit Vorsicht und guter Einschätzung der eigenen Möglichkeiten zu begehen. Ziel ist die Madre/Quelle
Wer sich's zutraut, wird absolut belohnt! Einsam!

Länge: 8,4 km hin und zurück

Gehzeit (ohne Pausen): 2.30 Stunden



Anfahrt: Funchal - VE 1 Richtung Machico / Santana - Faial - Tojal - Auto am Ende der Straße abstellen und auf dem Caminho Pinheiro Grande bis zur Levada hochgehen. 

24 Juli 2017

Trail Running

Wir waren mal wieder in unserem Lieblingsdorf im Nordosten von Madeira. 
Porto da Cruz veranstaltete den 4. Nature-Trail. Piet lief mit. 


Das ist der 10 km Trail


Morgens um 10 Uhr wurde gestartet. Es war bedeckt und hatte sogar ein bisschen geregnet. Also ideale Bedingungen!





Das ist das Ergebnis: 1 h 3 min 43 sec



Gesamtwertung: Platz 39 (von 191) 
Platz 2 bei M 55 

Das war die Strecke:


zunächst geht es auf ebener Strecke um die Halbinsel und durch das kleine Dorf...



...dann erstmal steil den Hügel rauf...




...weiter über Treppen...


...die manchmal nicht mehr vorhanden sind...


...Treppen, Treppen, Treppen...


...und ein letzter steiler Anstieg...


...bis zur Levada do Castelejo...


...über eine Brücke...


...und noch eine Brücke...


...durch den Tunnel...


...und auf einem erdigen Pfad wieder herunter...


...bis zur Spitze auf dem Grat...


...dann ist Porto da Cruz wieder in Sicht...


...und wieder viele, viele Stufen...


...bis zum Zieleinlauf.