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16 März 2020

Porto Santo - immer wieder toll

Kurz vor Ende der Bewegungsfreiheit bedingt durch die Corona-Pandemie-Schutzmaßnahmen waren wir nochmal auf Porto Santo. Das Wochenende schrumpfte zwar auf knapp 20 Stunden Aufenthalt, weil wir befürchten mussten, andernfalls in 14-tägige Quarantäne geschickt zu werden, aber eine schöne Wanderung konnten wir dennoch realisieren.




Bei unseren letzten Aufenthalten hatten wir den Pico de Ana Ferreira immer nur umrundet. Diesmal sind wir auf dem alten Vulkan mit seiner Basaltorgel und seinen Höhlen ein wenig herumgeklettert.


















Brunnen am Strand, im Hintergrund er Pico de Ana Ferreira


Die Sonne wollte uns diesmal nicht begleiten, dafür hatten wir reichlich Wind,  der die Regenwolken nach Madeira trug.




auf meiner Facebookseite gibt's noch eine Bildergalerie zu Porto Santo

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.536837923632548&type=3&__xts__[0]=68.ARC_JPeHAdHzc5bnpWAk5NclUIIA0TX35TDoSx9kAbTbOyTtRBE_XWXx-Oa38xpFEIXutleBqi53QGuCiRx3_eEAI7_R8v7BUb8EZXZ5XHeMtR0q8d9AA_AdbjmRIrLxELsTafOqjWXmHuMcOy9oTU7ySOn-pJLtTVzwgUuISZwUq1auW-0PP7ye_jEfg5FHgFRx-lMcLizbpl95uy7wMMF1mLt_rJgIq5hz-IoyAHWKqUUpHanfHWHffhZ8XEXywUNXVnHz61-puT-x0gfARgUhaf1nerW0oh7UMluahdEyX88-BrKv92wm3WzndyKQLjRKHuOmVpEyYdto1Lr22_fAxDlzxM5WleEGhbQzHygHhNcYtXwSIhfXDmjSBn47ZKAgmP5oIdydOL_ZZ9ueOY7xIBWefaCIql5I0Jr6VaJl9YTlxL_Jt9vSIYq4y7cy8YhAtddzIaCiNJi2Nw&__tn__=-UC-R

und hier nochmal Porto Santo im Juni:

https://paradies-goes-madeira.blogspot.com/2015/06/porto-santo-unsere-nachbarinsel.html

10 März 2020

Neues im Westen

Pombais - Vereda da Ladeira - Vereda do Calhau - Levada do Calhau - Levada do Moinho - Portas da Vila - Pombais - 10,7 km





Eine Runde, die so nicht geplant war, sondern aus Flucht vor nasskaltem, heftigem Wind auf der Serra entstand. Umso schöner, wenn dann eine neue Levada-Entdeckung dabei herauskommt.

Wir sind im Westen unterwegs und entschließen uns durch die Ribeira do Tristão zu wandern. Der Miradouro-Startpunkt liegt so ein bisschen am Ende der Welt, aber der Weg - Vereda da Ladeira - ist beschildert, der Abstieg gesichert, dort wo es nötig ist und man muss auch nicht mehr durch das Flussbett, sondern es gibt eine ordentliche Brücke über die Ribeira.












Der Aufstieg - Vereda do Calhau - zieht sich in diesem imposanten Tal in Serpentinen hinauf bis zur Seilbahnstation. 










Der alte Weg zum Dorfzentrum von Achadas da Cruz ist mäßig freigehalten, soll heißen, wir haben mit den üblichen Wegelagerern wie Farn und Brombeeren zu tun, können aber ohne Einsatz eines Werkzeugs gehen. Ich habe in Erinnerung, dass dieser Weg eine kleine Levada kreuzt, deren Verlauf wir uns diesmal genauer ansehen wollen. Sie ist auf keiner mir bekannten Karte verzeichnet.


Wegkreuzung mit der Levada


Sehr verwunschen windet sie sich durch den Wald. Nach einem großen Wassertank kommt ein vertikaler Teil, hier gibt es ein paar ausgesetzte Stellen. Dann gehts gemütlich weiter bis zur Madre in der Ribeira do Calvário.


Wassertank 

erster vertikaler Abschnitt


kurzer verrohrter Abschnitt



zweite Vertikale


Madre der Levada


Nun müssen wir ein paar Meter durch den kleinen Bach weitergehen, dann sehen wir frische Erdstufen, die aus dem Bachbett herausführen. Dort, wo sich der Weg teilt, gehen wir nach links über eine kleine Brücke, folgen einem weiteren kleinen Bach/Levada bis zu einem "Hexenhäuschen".


durch den Bach an der Verzweigung links

geradeaus ist Dschungel

der Ausstieg

entlang des Wasserlaufs über die Felder

Hexenhaus


Dahinter beginnt eine Graspiste, die zur Regionalstraße führt. Fast genau gegenüber zieht sich ein schmaler Pfad hoch zur Levada do Moinho. Obwohl wir sie inzwischen schon mehrmals entlang gewandert sind, finden wir sie immer wieder beeindruckend.








Bei Portas da Vila wechseln wir zur Straße, durchqueren das Ausstellungsgelände und verlassen die ER 101 direkt nach dem Parkplatz. Nach etwa 600 m weist ein Schild „Fajã dos Bois“ nach links. Dieser Feldweg bringt uns direkt zum Miradouro der Pombais.


Relikte vom letzten Feuer

Caminho do Fajã dos Bois


Fazit: abwechslungsreiche Runde mit schönen Ausblicken, Trittsicherheit ist ein Muss





Gehzeit: 4 h

Höhendifferenz: 730 m im Ab- und Aufstieg





Anfahrt: Funchal - Ribeira Brava - Ponta do Pargo - Achadas da Cruz - Portas da Vila - Pombais 





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