Wir flüchten schon wieder vor Sturm und Regen ... und finden die Sonne wieder in Porto da Cruz. Am Fuß des Adlerfelsen beginnen wir eine einfache, aber reizvolle Wanderung entlang der Levada da Penha d'Águia und weiter über alte, versteckte Wege. Nichts spektakuläres ... einfach nur Sonne tanken und die Landschaft genießen.
Paradies goes Madeira
Madeira-Blog zum Wandern und Auswandern. Urlaub machen und Leben abseits der Touristen-Routen. Geheimtipps zum Lesen, Träumen und Erleben!
07 Februar 2026
05 Februar 2026
Larano - Boca do Risco
Im Südwesten ist das Wetter immer noch so grausam schlecht, dass wir es nicht mehr aushalten. Eigentlich würden wir uns gerne mal wieder in unserem Garten vergnügen, aber es stürmt und regnet ohne Unterbrechung. Also schauen wir auf die Webcams und fahren kurz entschlossen Richtung Porto da Cruz - wo wirklich die Sonne scheint und sich kein Lüftchen regt. Welche Wohltat!
Kurz nachgerechnet, ist es schon wieder vier Jahre her seit wir auf der Vereda do Larano zur Boca do Risco gewandert sind. In dieser Jahreszeit dürfte diese "Rennstrecke" nicht allzu überfüllt sein. Wir starten extra spät, um uns nicht in eine Schlange einreihen zu müssen. Auch der Gegenverkehr hält sich in Grenzen und beeinträchtig das Wandererlebnis nicht wirklich.
https://paradies-goes-madeira.blogspot.com/2020/05/nordkustenwanderung.html
https://paradies-goes-madeira.blogspot.com/2016/11/und-schon-wieder-eine-kustenwanderung.html
31 Januar 2026
in der Ribeira da Fajã das Éguas / Serra de Água
ER 228/Pousada da Fajã dos Vinhaticos - Levada da Achadinha - Levada da Fajã das Éguas - Fajã dos Vinhaticos - 5 km
Bevor wir endgültig einen Haken an diesen scheußlichen Januar machen, wollte er uns noch mit einem Frühlingstag versöhnen (bevor das nächste Sturmtief im Februar auf uns zu kommt). Und ich hatte mal wieder Lust auf wilde Wege und die Hoffnung, dass mich meine Beine auf einer kleinen Runde sicher tragen. Es ging alles gut, wenn auch am Ende eher schmerzhaft.
Weil wir seit den Bränden im August 2024 nicht mehr in Serra de Água wandern waren, wollten wir mal schauen, wie es auf den Levadas aussieht und ob die Tour 16 "Wilde Wege Madeira" überhaupt noch zu machen wäre.
Insgesamt präsentiert sich die Region erstmal ziemlich grün und die verbrannten, kahlen Bäume wirken im Winter garnicht so ungewöhnlich. Beim tieferen Hineingehen werden die Schäden, die Feuer, Sturm und Regen angerichtet haben, aber deutlich sichtbar.
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| Crista de Galo |
Die Levada da Achadinha ist begehbar, nur kurz vor der Madre gibt es eine heikle Stelle. Dort ist die Levada schon länger weggerutscht und durch ein Rohr ersetzt, das aber nun auch kaputt ist und den Hang durchnässt, so dass alles immer weiter abschmiert.
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| Madre der Levada da Achadinha |
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| Girlandenblume - gefährlich schön |
Der Aufstieg zum Pico Redondo kann man derzeit nicht machen. Hier müsste erstmal ein kleiner Aufräumtrupp mit Sägen durchgehen.
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| viel Baumbruch im Aufstieg zum Pico Redondo |
Die Piste in Fajã das Éguas ist geräumt und auch die kleine Levada ist freigeschnitten.
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| Pico Redondo |
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| Fajã das Éguas |
Im Talschluss ist von einem Aufstiegsweg zum Lombo do Mouro nichts mehr zu erkennen und auch der Zugang zur Levada da Pedreira ist verschüttet.
Fazit: Diese einsame Region ist immer noch wanderschön, für die Pico Redondo Runde braucht es aber erst noch Aufräumarbeiten
Gehzeit: 2 h 30
Höhendifferenz: ↗↘ 330 m
GPX: https://de.wikiloc.com/routen-wandern/serra-de-agua-248868580
noch mehr Fotos aus der Region: https://paradies-goes-madeira.blogspot.com/2022/06/levadas-in-serra-de-agua.html



































































