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04 September 2025

Caminhos, Veredas und Levadas in Curral das Freiras

Wir wollten mal wieder eine "zivilisierte" Runde machen, d.h. mehr Spaziergang als Wanderung. Und im Nonnental waren wir schon lange nicht mehr. Es gab keinen echten Plan, nur dass wir von Eira do Serrado auf dem Caminho das Voltas absteigen und über die Estrada Antiga wieder zurückgehen. Was wir dazwischen machen, wollten wir nach Augenschein entscheiden. Es macht wirklich Spaß einfach nach Laune mal rechts, mal links, rauf oder runter zu gehen. Umso mehr, wenn wir eine nette Begleitung haben, die das auch gut findet.

Wir trafen uns vormittags mit Christina in Funchal und fuhren nach Eira do Serrado. Die Parksituation dort oben war erstaunlich entspannt. Das haben wir schon anders erlebt. Auch der Wanderweg hinunter nach Curral das Freirtas war nicht besonders viel begangen - alles wunderbar!




Irgendwann stoßen wir auf die stillgelegte Levada do Curral, die erstmal recht ordentlich aussieht. Wir entscheiden ihr zu folgen, solange sie gefahrlos zu begehen ist. Sehr interessant sind die stellenweisen Überbauungen, die wir in dieser Art noch nirgends gesehen haben. Irgendwann stehen wir vor einer sehr brüchigen Kante und einem größeren Erdrutsch. Wir drehen um, denn wir wollten ja eigentlich nur spazieren gehen 😀



eine sehr trockene Levada mit Kakteen

hier war dann Schluss mit lustig


wir gehen zurück



Über einen schönen, alten Treppenweg gehen wir rauf ins Zentrum mit der Idee einen Kaffee zu trinken. Haben wir gemacht, aber mit wenig Genuss. Die luftige Terrasse des Museo de Castanha ist sehr nett, doch der Bica und Chinesa werden im Pappbecher serviert - nicht gut!

Raus aus dem Touri-Rummel ging's bergauf über den Caminho do Pico zur Levada da Achada. Hier brauchen wir nicht weiter zu forschen, sie mündet bald in Rohre und einen Tunnel. Aber Christina möchte gerne nochmal sehen, wo sie ihr erstes Canyoning gemacht hatte. Also gehen wir auf der Piste bis zum nördlichen Tunneleingang, der gegenüber unserem letzten Besuch ziemlich demoliert aussieht. Überhaupt fühlt man sich hier ungeheuer klein inmitten der steil aufragenden Felswände, die weniger stabil sind als sie aussehen. Die Begehung der Levada verschieben wir auf den nächsten Besuch.



im Hintergrund: Eira do Serrado und der Caminho das Voltas

Treppenweg auf der Levada da Achada






Wir wandern zurück zur alten Straße, die schon lange für den Autoverkehr gesperrt ist, und gehen - die Steinschläge, die hier drohen, ausblendend - zurück nach Eira do Serrado. Direkt vor dem zweiten Tunnel gibt es eine Verbindung zum Caminho das Voltas. Sie ist freigeschnitten und deshalb sicher zu begehen. 







Fazit: ein wunderschöner Tag und eine interessante Runde, die sich sehr gemütlich gehen lässt

Distanz: 11 km

Höhendifferenz: ↘↗ 580 m


noch schöner ist das Nonnental im Frühling:



16 November 2019

Bergauf zur großen Wand

Estrela/ ER 107 - Levada do Lombo - Montado do Paredão - 6,5 km

Einfach nur mal wieder zusammen mit Chris bergauf wandern, unspektakulär aber aussichtsreich. Kurz und gut!

Schön, wenn es jemanden gibt, der uns oben abholt. Danke Hartmut! Jetzt sind meine Knie wieder fit.

Blick auf Funchal bei Estrela
Levada do Lombo

Blick auf die Panoramastraße


Wolken ziehen auf

Einfriedungen, die ehemals zur Schafschur dienten

Pico Grande und die große Wand - o paredão

Pico Grande und Curral das Freiras

Montado do Paredão (Ost) - einer der beiden Aussichtspunkte an der Panoramastraße



Fazit: bei gutem Wetter eine einfache Wanderung, die man mit einem Abstieg bis Curral das Freiras verlängern kann




Gehzeit: 2 h 15
Höhendifferenz: 670 m



Anfahrt:


28 Januar 2018

In den Bergen - nur mal so!

Das Nonnental - Curral das Freiras - vom Aussichtspunkt Eira do Serrado 
Wir hatten Kreuzfahrtbesuch und entflohen für einige Stunden dem bewölkten, turbulenten Funchal, hinauf in die Einsamkeit des Zentralmassivs von Madeira. 

auf dem Pico do Areeiro 

auf dem Weg zum "Bussardnest"

Pico do Areeiro