Pico dos Assobiadouros - Caminho Velho do Fanal - PR 13 - Ribeira da Água Negra - Levada da Senhora - Ribeira Grande - PR 6.5 - Barragem do Pico do Urze - Levada do Lajeado - 12 km
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| Ausblick vom Pico dos Assobiadouros über Chão da Ribeira |
Wir sind nach unserer Familienzeit in der Schweiz wieder zuhause und für die erste Wanderung wollen wir uns in unserem Revier tummeln. Das ist Paúl da Serra und unser Lieblingsspielplatz ist die Ribeira da Água Negra. Weil diese Wege kaum jemand kennt, werden sie wenig begangen. Das bedeutet aber auch, dass im späten Sommer der Farn hoch ist und die Brombeerranken die Wege versperren. Pflicht ist: eine Machete, gute Handschuhe und Gamaschen.
Wir stellen unser Auto an der Einmündung der Estrada Antiga in die ER 209 ab und gehen Richtung Norden parallel zur Regionalstraße. Um auf den Pico dos Assobiadouros zu kommen, wollen wir den Aufstieg vom Terra Chã-Weg aus versuchen, geben aber bald auf, denn alle Spuren enden im Dickicht. Das müssen wir im Winter nochmal versuchen, wenn der Farn abgestorben ist. Also gehen wir entlang der ER 209 weiter bis zum kleinen Parkplatz und nehmen von dort den Südaufstieg. Selbst dieser ist im Sommer kaum zu finden, obwohl wir ihn schon ein paar Male gegangen sind.
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| Nach diesem Mauer-Übertritt wird die Wegfindung einfacher |
Der Abstieg auf der anderen Seite durch den Baumheidewald ist sehr viel besser erkennbar. Parallel zur Straße verläuft der Caminho Velho do Fanal, eigentlich eine gute Alternative zum ausgetretenen PR 13, aber mangels Wanderern, die ihn nutzen könnten, wächst er so langsam wieder zu. Piet haut zumindest die Brombeeren aus dem Weg.
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| uralte, bemooste Mauern begleiten den Caminho Velho do Fanal |
Dort, wo wir auf den PR 13 treffen, überqueren wir die Straße, gehen den Weg ein Stück in die entgegengesetzte Richtung und verlassen den PR 13 rechts der abgebrochenen Treppe. Auf diesem guten Weg lässt sich die Ribeira da Água Negra in verschiedenen Abschnitten erreichen. Wir wählen diesmal den mittleren. Nach einer Pause im Canyon wandern wir entlang der Ribeira bergauf. Wir wollen den Bach an der Madre der antiken Levada da Senhora überqueren.
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| in der Ribeira da Água Negra |
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| Madre der Levada da Senhora in der Ribeira da Água Negra |
Das ist die einzige kritische Passage dieser Wanderung, aber im Sommer mit wenig Wasser im Bach und viel Vorsicht beim Übergang zur Levada geht es ganz gut. Viel sieht man vom alten Levadabett nicht mehr, dafür gibt es jede Menge hinderlicher Vegetation.
Nach dem Kreuzen des PR 6.5, der vom Pico Fernandes herunterkommt, steigen wir entlang der nunmehr besser sichtbaren Levada zur Ribeira Grande hinunter. Dort wurde die Levada früher über eine Brücke in einen kleinen Tunnel geleitet. Die Brücke ist längst weg und wir müssen aus dem Canyon in den Tunnel hochklettern. Ein paar ausgekratzte Stufen und ein Knotenseil machen diese Aktion recht einfach.
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| in der Ribeira Grande |
Der weitere Weg ist in gutem Zustand und einfach zu gehen. An der Kreuzung mit dem PR 6.3, der zum Lagoa do Vento führt, verlassen wir die alte Levada da Senhora und steigen hoch zur Levada do Alecrim. Von hier aus führt ein Weg zum Speicherbecken, wo wir auf die Levada do Lajeado treffen. Kurz vor der Madre nehmen wir die Schotterpiste rauf zur alten Straße und hier zurück zum Startpunkt.
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| Levadabett der Senhora |



























































