Freud und Leid des Lebens mitten im Atlantik: während wir nachts noch dachten, dass sich das Meer über uns ausschütte, reißt am Vormittag die Wolkendecke auf, und der Himmel beschert uns ein Licht, das wir nur im November zu sehen bekommen. Nach einem Blick auf die Wettervorhersage suchen wir uns spontan den Ort mit den beständigsten Bedingungen aus, werfen die Wanderstiefel ins Auto und landen mal wieder in Porto Moniz. Ein guter Garant für blauen Himmel in dieser Jahreszeit.
Und so machen wir eine Nachmittagsrunde zwischen den heftigen Schauern und angekündigten Sturmböen der nächsten Nacht: vom Miradouro de Santinho, wo die meisten Besucher nur anhalten, um runter auf Porto Moniz zu schauen, gehen wir auf den Veredas hoch nach Santa und weiter bis zur Levada do Moinho.
An der Levada folgen wir dem fließenden Wasser. Der begleitende Weg ist hier schon ziemlich matschig vom vielen Regen, so dass wir bald auf die Veredas wechseln, in Richtung Kirche von Lamaceiros. Der Kirchhof ist ein schöner Platz für eine Pause. Danach geht es in die Weinhänge der Quinta do Tico mit einer Umrundung des Calderão.
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| Eukalytus"gerippe" zeugen immer noch von den verheerenden Bränden im Oktober 2023 |

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