03 Oktober 2026

Rund um Campanário

Der Sommer hat dem Herbst Platz gemacht. Wind und Regen in den Bergen, Wolken an der Südküste - das passt, um nach vielen Jahren mal wieder eine Runde um Campanário mit dem fantastischen Aufstieg am Kliff zu machen. 

Zwischen Opuntien und duftendem Wilden Fenchel führt ein Ziegenpfad entlang der Kante von Campanário hinauf zum Miradouro da Partilha. Unter uns liegt ein Ausflugsboot vor dem Calhau da Lapa, vermutlich mit (Bade)gästen, die die Höhlenwohnungen besichtigen. Wir haben sie vor 10! Jahren zu Fuß aufgesucht, inzwischen ist dort unten alles mächtig aufgehübscht und garnicht mehr einsam und versteckt:  robinson-crusoe-bucht









Auf dem Lombo da Partilha geht es weiter bergauf bis zur Levada do Norte. Dort treffen wir zum ersten Mal eine Wandergruppe, während wir den großen Bogen um Campanário machen. 




Bei Pedregal wird an die Männer erinnert, die beim Bau dieser Levada ihr Leben ließen. Der gefährlichste Abschnitt befindet sich hoch über dem Ribeira Brava Tal und wird seit wenigen Jahren erst durch einen Tunnel ersetzt, der hier (bei Pedregal) endet. Die offene Levada über Campanário ist weiterhin zur Bewässerung der Felder aktiv und ist mehr Spazier- als Wanderweg. Wir folgen ihr noch ein paar hundert Meter, dann beginnen wir unseren Abstieg. Zunächst in Richtung Pico do Frade entlang einer Mini-Levada. Dann immer weiter geradewegs bergab auf alten Treppenwegen, vorbei an der Kirche, bis wir unseren Startpunkt nahe der Schule wieder erreicht haben.





Fazit: nur der Aufstieg an der Klippe verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, die restlichen Wege sind einfach zu gehen





 



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