27 Januar 2013

Mercado dos Lavradores

Der Wochenmarkt von Funchal ist jeden Samstag vormittag ein Rausch der Sinne. Dann locken nicht nur die für die Touristen kunstvoll aufgebauten Obst- und Gemüsepyramiden. Im Innenhof bauen dann die lokalen Anbieter ihre Stände mit Kräutern und saisonalen Produkten zwischen den Blumen-verkäuferinnen auf. Strelitzien, Callas und Proteas sind unsere Favoriten, aber wir finden auch immer noch ein paar Pflanzen oder exotische Saaten für unseren Garten.


Vorsicht beim Bummel durch die Verkaufsstände in der oberen Etage der Markthalle: die Händler wollen unbedingt probieren lassen und dann soll man natürlich kaufen. Die Preise für exotisches Obst sind jedoch teilweise astronomisch, also immer erst den Kilopreis erfragen!




Und natürlich geht kein Weg an der Praca de Peixe, der Fischhalle, im hinteren Teil der Halle vorbei.
Heute gibt es einen kolossalen Schwertfisch, von dem wir uns drei Scheiben mit einem gewaltigen Schlachtermesser abschneiden lassen.


Winter auf Madeira

Während in Deutschland die Temperaturen sinken und mancherorts schon wieder von Schneechaos gesprochen wird, müssen wir minimale Tagestemperaturen von 17 Grad und hin und wieder bedecktem Himmel ertragen - und das nur drei Tage. Seit Donnerstag lacht die Sonne wieder vom stahlblauen Himmel und wir brauchen mittags Hut und Sonnencreme.
Mit meinem entzündeten Kniegelenk bleibt mir im Moment nicht viel mehr als die schöne Aussicht zu genießen, aber der Blick aufs Meer und die Wärme lassen auch so ein Sch....Knie besser ertragen.




Und mit den Stecklingen, die ich letzte Woche aus dem heimischen Winterquartier mitgebracht habe, lässt sich zumindest sitzend am Tisch gärtnern................... ohne geht halt einfach nicht.



14 November 2012

November in Lissabon

Wir haben für unseren Rückflug wieder einen längeren Aufenthalt in Lissabon eingeplant und erleben diesmal die Stadt bei schönstem Sonnenschein.  Wir schlendern hügelauf und hügelab durch die Gassen der Alfama, hinunter zum Tejo, durch das Geschäftsviertel der Hauptstadt, rauf zum Botanischen Garten, der ein sehenswertes Arboretum beherbergt - und machen so unsere Heimreise nach Deutschland noch mal zu einem echten Urlaubstag.
Alfama

Alfama

ART DECO - Museum

Baixa Chiado

Palmenallee zum Parque Mayer

am Rio Tejo


04 November 2012

Sonntags in Prazeres

Sonntags wird auf dem Bauernmarkt in Prazeres der Wocheneinkauf an Obst, Gemüse und Brot gemacht. In der unspektakulären Markthalle bieten  Landwirte und Privatleute Lebensmittel aus ihren Gärten und Selbstgemachtes aus ihren Küchen an. Frischer (und preiswerter) geht's kaum noch - und außerdem können wir damit die regionalen Anbieter unterstützen.




Anschließend gehen wir in die Quinta Pedagogica gleich hinter der Kirche von Prazeres, um uns mit Eseln und Lamas zu treffen. - Das ist natürlich Quatsch! aber es ist halt richtig nett in diesem Areal, das gleichzeitig Minizoo und Kräutergarten ist, sich in der Casa de Cha auf einen Tee oder einen Chinesa  (das ist der Cappuccino auf madeirensisch) mit Freunden zusammen zu setzen.





03 November 2012

Jardim do mar

Das kleine Fischerdorf Jardim do Mar ist nicht nur Anziehungspunkt für Surfer aus der ganzen Welt, sondern auch für uns, wenn wir den Sonnenuntergang mal wieder am direkt am Meer erleben wollen. Vorher schlendern wir durch die kleinen Gassen, schauen über die Mauern in verwunschene Gärten oder setzen uns auf ein Glas Madeira Dry in Joes Bar.









Wellenreiter

Kaum scheint die Sonne sind die kühnen Surfer in Jardim do Mar wieder auf den Wellen unterwegs. Wir beobachten sie zunächst von der - für das kleine Fischerdorf etwas überdimensionierten -Strandpromenade. Dann nehmen wir auf der Sonnenterrasse des kleinen Hotels "Jardim do Mar"
einen Mittagsimbiss und können uns kaum satt sehen an den Wellenreitern. 









Freud und Leid

Wir sitzen wieder in einer fetten Wolkenmasse und unsere kleine Einweihungsparty muss im Haus statt finden, wo gerade noch die letzte Tür eingebaut werden soll. Mit einem lauten "wummmmm" und dem Kinderkommentar: "das war die Tür" erfuhr unser netter Abend eine jähe Unterbrechung.

Freud.....

und Leid
Wie durch ein Wunder erlitten Jose und Edgar nur kleinere Schnittwunden bei der Explosion. Keiner versteht, was da eigentlich passiert ist. Mal schauen, was der Hersteller in Deutschland dazu sagt.

so schön sah die Glastür aus